15 Lustige & skurrile Hochzeitsrituale anderer Kulturen

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Skurrile Traditionen fremder Kulturen

Hochzeiten sind weltweit voller Traditionen und Rituale – in manchen Kulturen sind sie romantisch, andere feierlich, und einige sind einfach nur kurios. In vielen Kulturen gibt es Bräuche, die auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen, aber oft eine tiefere Bedeutung haben. Hier stellen wir einige der lustigsten und skurrilsten Hochzeitsrituale fremder Kulturen vor.

1. Schottland: Das „Blackening“

Ein besonders ungewöhnlicher Hochzeitsbrauch der Schottischen Kultur ist das „Blackening“. Dabei wird das Brautpaar vor der Hochzeit von Freunden und Familie mit allem möglichen Dreck beworfen – darunter Ruß, Federn, Mehl oder sogar faule Eier. Danach werden sie durch das Dorf geführt. Der Ursprung dieses Brauchs liegt in der Idee, dass ein Paar, das eine solche Demütigung gemeinsam übersteht, auch alle Herausforderungen des Ehelebens meistern kann.

2. Frankreich: Die Toilettenschüssel-Tradition

In Frankreich gibt es einen eigenartigen Hochzeitsbrauch: Nach der Feier wird dem Brautpaar eine Schüssel mit einer Mischung aus Schokolade und Champagner serviert – traditionell in einer Toilettenschüssel. Dies soll ihnen Energie für die Hochzeitsnacht geben. Heute wird oft eine elegantere Schüssel genutzt, doch die Vorstellung bleibt skurril.

3. China: Tränen als Liebesbeweis

In manchen Regionen Chinas ist es Teil der Kultur, dass die Braut bereits einen Monat vor der Hochzeit beginnt täglich zu weinen. Nach zehn Tagen stimmt ihre Mutter ein, nach weiteren zehn Tagen auch die Großmutter. Das Ritual soll zeigen, wie sehr die Familie die Braut vermissen wird, und gleichzeitig Glück für die Ehe bringen.

skurrile Traditionen und Rituale fremder Kulturen

4. Deutschland: Teller zerschlagen

Der Polterabend ist eine bekannte deutsche Tradition, bei der Freunde und Familie vor der Hochzeit Geschirr zerschlagen. Der Lärm soll böse Geister vertreiben und das Brautpaar auf das gemeinsame Leben vorbereiten. Das Brautpaar muss die Scherben gemeinsam aufkehren – ein erster Test für die Teamfähigkeit in der Ehe.

5. Südkorea: Die Fußprügelstrafe für den Bräutigam

In Südkorea gibt es eine ungewöhnliche kulturelle Tradition: Nach der Hochzeit wird der Bräutigam von seinen Freunden festgehalten und mit getrocknetem Fisch oder Stöcken auf die Fußsohlen geschlagen. Dies soll seine Stärke beweisen und ihn auf das Leben als Ehemann vorbereiten. Oft wird das Ritual mit Quizfragen kombiniert, die er beantworten muss.

6. Indien: Hochzeit mit einem Baum

In bestimmten Regionen Indiens Kultur wird Frauen, die unter einem bestimmten astrologischen Zeichen geboren sind, nachgesagt, dass sie Pech in der Ehe bringen. Um den Fluch zu brechen, heiraten sie symbolisch einen Baum, der dann gefällt wird – erst danach dürfen sie einen echten Menschen heiraten.

7. Frankreich: Die Kidnapping-Tradition

In einigen französischen Dörfern wird die Braut am Hochzeitstag von Freunden oder Familienmitgliedern „entführt“. Der Bräutigam muss sie dann finden und sich eine lustige oder kreative Aufgabe ausdenken, um sie „freizukaufen“. Dies sorgt für viel Spaß auf der Hochzeit.

8. Kenia: Spuck-Segen für die Braut

Bei den Massai in Kenia wird die Braut von ihrem Vater gesegnet – indem er ihr auf den Kopf und die Brüste spuckt. Dies soll Glück und Fruchtbarkeit bringen. Danach verlässt sie ihr Elternhaus, ohne sich noch einmal umzudrehen, da dies Unglück bringen könnte.

9. Schweden: Küssen erlaubt!

Auf schwedischen Hochzeiten gibt es eine amüsante Tradition: Verlässt die Braut den Raum, dürfen die weiblichen Gäste den Bräutigam küssen – und umgekehrt. Dies sorgt für viele lustige Momente und lockert die Feier auf.

10. Mongolei: Hühnerleber als Orakel

In der Mongolei muss ein verlobtes Paar gemeinsam ein Huhn schlachten und dessen Leber untersuchen. Ist die Leber gesund, dürfen sie einen Hochzeitstermin festlegen. Falls nicht, müssen sie warten, bis ein anderes Huhn eine bessere Leber bietet.

11. Russland: Lösegeld für die Braut

In Russland muss der Bräutigam beweisen, dass er die Braut wert ist. Bei der „Lösegeld“-Tradition verlangen die Freunde der Braut Geschenke, Geld oder peinliche Aufgaben, bevor sie ihm die Braut „überlassen“. Dieses humorvolle Ritual ist oft der Auftakt zu einer ausgelassenen Feier.

12. Tschechien: Ein Baby ins Bett

In der tschechischen Kultur wird das frisch vermählte Paar oft mit einem Baby (meist eine Puppe) im Hochzeitsbett überrascht. Dies soll die Fruchtbarkeit fördern und eine glückliche Familie garantieren.

13. Malaysia: 72 Stunden ohne Badezimmer

In Teilen Malaysias dürfen frisch verheiratete Paare drei Tage lang nicht das Badezimmer benutzen. Familienmitglieder wachen darüber, dass sie sich daran halten. Dies soll eine lange, glückliche Ehe sicherstellen.

14. Griechenland: Rasur des Bräutigams

In Griechenland rasiert der Trauzeuge den Bräutigam am Hochzeitstag. Danach wird er von seiner Schwiegermutter mit Honig und Mandeln gefüttert – als Symbol für Süße und Fruchtbarkeit in der Ehe.

15. Venezuela: Die Flucht des Brautpaares

In Venezuela gibt es den Brauch, dass sich das Brautpaar während der Hochzeitsfeier heimlich davonstiehlt. Wenn sie es schaffen, unbemerkt zu verschwinden, gilt dies als Glücksbringer für die Ehe. Wer als erster ihr Verschwinden bemerkt, hat ebenfalls Glück.

Fazit

Hochzeitsrituale sind weltweit so vielfältig wie die Kulturen selbst. Manche sind romantisch, andere skurril oder humorvoll – doch alle haben eine tiefere Bedeutung und sorgen für unvergessliche Momente. Vielleicht lässt sich die eine oder andere Tradition auch in eure eigene Hochzeit integrieren!

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